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 MEINE RENTE
der Wiederspruch

MEINE RENTE

Braucht man eine Rentenversicherung?


Hier ist nun die Rentengeschichte.

Zuvor nach dem ersten Herzinfarkt wollte ich mich beruflich neu orientieren. Im September 2006 habe ich einen Birief von der Bundesknappschaft bekommen in dem der folgende Satz stand.
„Nach den uns vorliegenden Unterlagen ist Ihre Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder bereits gemindert.“




 



 

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Anfang März 2007 habe ich bei der Bundesknappschaft-Bahn-See einen Rentenantrag wegen Erwerbsfähigkeit gestellt. Mitte Juli erhielt ich eine Einladung. Ich sollte mich am 15.08.2007 zwecks einer ärztlichen Untersuchung in dem sozialmedizinischen Dienst der Bundesknappschaft in Hamm vorstellen. Ich nahm diesen Termin wahr. Ein Arzt untersuchte mich sehr gründlich, auch an für mich unverständlichen Stellen (Gelenke, Hoden etc.). Meiner Meinung nach wollte er mir weismachen, wie gesund mein restlicher Körper ist. Ein Gutachter, der nach dem Motto „das Glas ist noch halb voll“ arbeitet.
Am 12 September 2007 kam dann der vernichtende Bescheid.

„Ihr Antrag vom 08.03.2007 auf Zuerkennung der Rente wegen voller Erwerbsminderung wird abgelehnt, da Sie nicht voll erwerbsgemindert sind. Bei Ihnen liegt auch teilweise Erwerbsminderung nicht vor, so dass darüber hinaus kein Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung nach § 43 Abs. 1SGB VI besteht."




 



 

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Für die Bundesknappschaft war ich nach dem ersten Herzinfarkt teilweise in meiner Erwerbsfähigkeit gemindert. Der zweite Herzinfarkt hat meine Gesundheit, wieder vollständig hergestellt.
Zauberei, Hexerei oder doch eher ein Versuch mich loszuwerden?!

Nun stellt sich für mich die Frage, wie es nach einem eventuell dritten Herzinfarkt um meine Gesundheit steht.
Bekomme ich dann eine Glückwunschkarte? Mit der Aufschrift „Herzlichen Glückwunsch Herr Vollmar zur Neugeburt Ihres Körpers!“
Irgendwas läuft in diesem System völlig falsch. Es gibt für die Bundesknappschaft zwei Optionen.
Option 1: Gesund – voll erwerbsfähig – Beitragszahler
Option 2: Tod – Entlastung – kein Leistungsanspruch

Ich komme mir in diesem System wie eine Zitrone vor, die ihren letzten Safttropfen an den Rentenversicherungsträger abgeben soll. Ohne jegliche Rechte auf Hilfe!

Der Kampf um meine Rente geht hier weiter- der Widerspruch.




 

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